rollerboy und was will carilian...?!?
spaß haben am rollerfahren und gemeisamen touren wollen wir sicher alle... ;-)

im speziellen möchte ich aber auch noch das meine tun, die kluft zwischen blech- und plastik-roller-fahrern zu überwinden.
zunächst betrachte ich es aber als unsitte, alles, was auch nur entfernt an einen motor-roller erinnert, immer gleich 'Vespa' zu nennen...
- schließlich ist ja auch nicht alles, was auf vier beinen daherkommt, knurrt und bellt, ein "Dackel"...
- noch nichtmal jedes wirbeltier, das fliegen kann, ist notgedrungen auch ein vogel...!

die unterscheidung zwischen Vespa und anderen rollern ist doch grundsätzlich noch völlig wertfrei...
- zugegeben: eine echte entsprechung zur Vespa finde ich allenfalls in den BMW-boxer-motorrädern und vielleicht auch noch bei Honda GoldWing, Bol D'Or und CB...
(verschiedene modellvarianten - über mehrere jahre hinweg - unterschiedliche hubraumklassen...
  - und das ganze dennoch "auf den ersten blick" einem bestimmten hersteller zuzuordnen...)

Die klassische Vespa hat eine selbstragende blech-karosse und überträgt die kraft ihres drehschieber-zweitakters vermittels eines schaltgetriebes auf die straße...
- die heroische ausnahme - PK automatica - kämpfte zeit-"lebens" erfolglos um ihre anerkennung...
- bei den käufern und bisweilen auch beim hersteller selbst.

der neuen Vespa-generation ist schließlich nur noch die selbsttragende karosserie geblieben.
- ein automatik-getriebe und - bei den "erwachsenen" modellen - ein viertakter sorgen hier jetzt für vortrieb.

natürlich kommt ein mittig angeordneter motor dem handling des fahrzeugs und damit insbesondere dem ungeübten fahrer entgegen...
- das ist ja auch gut und richtig so...
- aber genau daraus erwächst ja eben auch der stolz auf und der kult um das fahren mit einem klassischen fahrzeug...
- daß man eben nicht einfach nur sich draufsetzen, den starter (da geht's doch schon los! ;-) betätigen und losfahren kann... ;-)

letztlich aber sollten doch die widrigkeiten kleiner räder und verwindungsanfälliger fahrgestelle, rollerfahrer, unabhängig vom jeweils gefahrenen modell, miteinander verbinden, ja zusammenschweißen.

bei unseren touren können jugendliche heißsporne gern auch mal austesten, ob eine stunde bolzen mit möglichen 60km/h gegenüber erlaubten 50km/h erheblich mehr als nur 'ne zigarettenpause bringt... ;-)

mit 16 durfte ich noch kein motorisiertes fahrzeug (fahr-zeug, nicht MoFa, ja...?!? ;-) fahren...
folglich hatte ich auch keinen zugang zu schrauberkreisen...
bei den meisten dieser kreise geht es aber wohl doch immer noch nur um's "schnellermachen"...
(legal, illegal, ... - Sie wissen schon... ;-)
bin mir ziemlich sicher, daß ich mich da nicht wohl gefühlt hätte...

ich hoffe doch, daß es heute noch immer jugendliche gibt, denen es ähnlich geht...
- die sich aber bei den LechVespen wohlfühlen können...!
deshalb stehe ich bei fragen zu wartung und pflege auch gern mit rat und tat zur seite...

für den fall, daß der eigene roller mal "unpäßlich" ist oder noch gar nicht zur verfügung steht, verleihe ich auch gern mal meine V50 für gemeinsame touren...

daneben arbeite ich noch an einem konzept für einen kleinen Vespa-pannenhilfe-kurs
(- bisher ist leider eher ungewiss, wie weit sich das, was ich mir da ausgedacht habe (lampenwechsel, reifenwechsel), auch auf andere typen übertragen läßt...)

und nächstes jahr möchte ich mal eine roller-rallye auf die beine stellen... ;-)

rollerboy